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****Möglichkeiten****
Hat man sich erst einmal für die Internettelefonie entschieden, gibt
es nun verschiedene Möglichkeiten diese zu realisieren. Zum einen
kann man über einen PC mit entsprechender Software (Skype z.B. ist
sehr populär), was im Übrigen als Softphone bezeichnet wird,
kostenlos telefonieren oder komplett ohne PC, dafür aber mit
Vertrag. Das funktioniert mit einem direkt an das LAN bzw. WLAN
anschließbare IP-Telefon bzw. einem speziell dafür adaptierten
Analog- oder ISDN-Endgerät. Letzteres geschieht über einen
Analog-Telefon-Adapter (ATA) oder aber ITA - beide Adapter werden
heutzutage häufig schon als Anschlussmöglichkeit für
Internetkommunikation in DSL-Routern eingebaut angeboten.
Die Nutzung von kostenloser Software und der damit verbundenen
Möglichkeit über einen PC zu kommunizieren ist dabei vor allem für
User, die häufig am Computer arbeiten sehr attraktiv, zumal meist
keine weiteren Kosten entstehen - vorausgesetzt der Angerufene sitzt
auch vor seinem PC. Skype ist ein solches Softwarepaket und ist seit
2004 frei downloadbar, ganz zur Freude der Anwender. Denn vor allem
durch das hohe Maß an Unkompliziertheit bietet diese Software jedem
User die Möglichkeit über ein eigenes, nicht offen gelegtes
Peer-to-Peer Protokoll Internettelefonie kostenlos zu betreiben -
lediglich Verbindungen zu Festnetzanschlüssen und Handys sowie das
Versenden von SMS sind kostenpflichtig.
Aber auch die Nutzung von Faxen über das Internet ist durchaus
möglich. Hierbei wird das T.30 Protokoll, das zwar nicht direkt über
ein IP-Netzwerk arbeiten kann, sich aber dafür mittels der
Versendung der Faxe in Form von "Container" Abhilfe schafft,
verwendet. Diese Container verwenden hierbei entweder das sogennante
T.37 oder das T.38 Protokoll. Verwendet man ein normales Faxgerät,
welches nicht als T.38 optimiertes Produkt angeboten wird, sondern
ein analoges Signal sendet, so ist Vorsicht geboten, denn dabei kann
es zu Datenverlusten, im schlimmsten Fall sogar zu
Verbindungsabbrüchen führen! |