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****Sicherheit****
So schön und elegant diese Lösungen der Internetkommunikation auch
sein mögen, so ist allgemein bekannt, dass das Internet unsicher
ist. So ist ist die allgemeine Verfügbarkeit des Netzes wenn auch
mit etwa 97% recht hoch (US-Amerikanische Studie 2005), aber nicht
permanent gegeben. Damit wäre nur an 11 Tagen im Jahr das Netz nicht
verfügbar, das ist zwar nicht viel, kann aber vor allem für
Geschäftsmänner von Entscheidung sein. Man sollte sich also nicht
ausschließlich auf dieses Netzwerk verlassen!
Ansonsten müssen vor allem Datenverluste immer einberechnet werden.
Genauso wie beim Versenden von E-Mails, dem Herunterladen von
Dateien aus dem Web und dem Laden von Websites, so können natürlich
auch bei der Internettelefonie Datenpakete "verloren" gehen. Das
führt dazu, dass Gespräche zum Teil nicht mehr im Ganzen erfolgen
können und Audiosignale verloren gehen, genauso wie man es von
Handygesprächen mit schlechter Verbindung kennt.
Da das verwendete IP-Netz über ein sogenanntes "Shared Medium"
erfolgt, einem Netz also, dass also gleichzeitig von vielen
verschiedenen Teilnehmern und auch Diensten benutzt wird, entstehen
neue Risiken und somit auch neue Anforderungen an die IT-Sicherheit.
Im konkreten Fall heisst das, dass vor allem Hacker mittels Attacken
wie dem „ARP-Spoofing“ Audiosignale abgreifen könnten, um daraus
dann eine Audiodatei zu erzeugen. Das ist zwar für mehr oder minder
unwichtige private Gespräche nicht allzu gefährlich, werden
allerdings vertrauliche Informationen preisgegeben, so muss davor
gewarnt werden Internettelefonie anzuwenden.
Abhilfe kann hier zwar das sogenannte "Secure Real-Time Transport
Protocol" (SRTP) schaffen, allerdings wird es bisher nur von wenigen
Kunden genutzt. Und wenn auch SIP durch Schutzmaßnahmen wie z.B.
Call-IDs auf Hash-Basis Kunden weltweit schützen soll, gibt es auch
hier Schwachstellen, die Hacker intelligent durch "Denial of
Service"-Attacken, also Angriffen auf einen Server, nutzen können,
um an die Informationen ihrer Wahl zu kommen. Das Gleiche gilt
natürlich auch für versendete Faxe und andere
Kommunikationsmöglichkeiten.
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